Scheiß-Problem

Einem buchstäblichen Scheiß-Problem will die Stadt Rottenburg im Juni 2013 mit vermehrter Aktivität des Gemeindlichen Vollzugsdienstes (Stadt-Sheriffs) entgegenwirken: der Verunreinigung von öffentlich zugänglichen Flächen durch (wen wundert's!) Hundekot.

Ich bin FÜR diese Aktion

 

... und ich bin dafür, dass man

 

* nicht nur Alibi-Kotbeutel-Spender aufstellt (die meistens leer sind, weshalb der pflichtbewusste Hundehalter stets die Taschen voller eigener, qualitativ oftmals besserer Entsorgungsbeutel hat)

 

* sondern auch entsprechende Abfallbehältnisse, worin die erfolgreich erfüllte Bürgerpflicht entsorgt werden kann.

 

* die Hinterlassenschaften JEGLICHER Warmblüter in diese Aktion mit einbezieht.
Auch der Kot von (verwilderten) Hauskatzen, Rindern, Pferden ... UND des größten der Raubtiere in unseren Gefilden: des Menschen ist eine unerschöpfliche Quelle von Keimen und Parasiten und damit Gefahr für die Gesundheit anderer.

 

 

JA, ich oute mich:


Auch mich langjährige Hundefreundin stören die fäkalen Hinterlassenschaften, die ortsnahe geteerte "Kurz-Gassi-Strecken" bei meinen Vierbeinern so beliebt und den Anfang jeder ordentlichen Hunderunde zum Hindernislauf machen.

 

Auch ich als ausgewiesene Tierfreundin finde es ausgesprochen eklig, besonders bei Tauwetter immer mal wieder in einen solchermaßen konservierten "Notfallgassi"-Haufen zu treten.

 

Auch ich als Inhaberin eines Gartens finde es äußerst unappetitlich, dass (gefühlt) sämtliche Katzen der Nachbarschaft ausgerechnet in UNSEREM Garten ihr großes Geschäft verrichten ... und meine Hunde das lecker finden.

 

UND GANZ BESONDERS "toll" finde ich an vielen Wanderwegen, in der Nähe von Rast-/Grillplätzen ja sogar in direkter Nachbarschaft zu Kinderspielplätzen die wilden Toiletten, die das Raubtier Mensch anlegt ... zur besseren Erkennbarkeit oftmals mit Papiertaschentüchern "dekoriert".

 

Aber an solchen Plätzen werden die Stadtsheriffs wohl nicht auftauchen. Schließlich muss man die Arbeitszeit gemeindlicher Mitarbeiter sinnvoll einsetzen. Und sinnvoll bedeutet immer auch: dort wo das höchste Ordnungsgeldaufkommen zu erwarten ist.- Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt ...

 

Wohl dem, der dann einen stattlich gefüllten Kotbeutel aus der Jackentasche präsentieren kann!

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