Auf dem Kuckucksweg

Heute haben die Wanderwölfe die Wahl zwischen früh aufstehen und 20 km wandern oder länger liegen bleiben und nur 12 km laufen.

Wenn's nach dem Wetterbericht der letzten Tage gegangen wär, hätten wir uns heute gar nicht erst auf den Weg machen dürfen ... nach den Eisheiligen kam sofort die Schafskälte mit Schnee bis in tiefere Lagen ...

 

Doch die Wanderwölfe haben wieder mal ihr sprichwörtliches Wanderwetter-Glück: der "Weltuntergangs-Wolkenbruch" im nur wenige Kilometer entfernten Weitingen macht einen respektvollen Bogen um uns.

Die Langstreckengruppe (20 km) startet schon um 9 Uhr bei der Kuckuckshalle. Gleich nach 500 Metern gibt's auf einer hoch gewachsenen Wiese die ersten nassen Füße. Da sind wir gleich richtig "eingewei(c)ht" und ziehen munter weiter über die Hochebene Richtung Altnuifra. Erst kurz vor dem Treffpunkt mit der "Langschläfergruppe" zeigen sich die ersten Regentropfen. Bei flottem Marschtempo von tatsächlich 4 km/h (Chapeau! besonders an die Neuzugänge!) kommen wir pünktlich am dritten Treffpunkt an. ZEITGLEICH mit der 11-Uhr-Gruppe. DAS soll uns mal jemand nachmachen!

 

Die Langstreckler sind schon ein bisschen ausgepowert und müssen erst mal zünftig Brotzeit halten, bevor's entlang des Haiterbacher Naturerlebnispfades weiter geht Richtung Beihingen.

 

Unterwegs haben wir viel Spaß mit der neuen Wanderwölfe-Regel:

Wer VOR dem Wanderführer läuft UND falsch abbiegt oder die Abzweigung verpasst

... zahlt bei der Einkehr den ersten Kaffee für alle ...

 

Naja, diese Neuerung scheint noch Verbesserungspotenzial zu haben.

An der Compliance arbeiten wir noch ...

 

Der ursprüngliche Plan war ja, dass uns die waldreiche Strecke vor zuviel Sonne schützten sollte. Der Wald tut aber auch sein Bestes, Wind und Regen so gut wie möglich abzuhalten. Damit sind alle sehr zufrieden.

 

 

Genau rechtzeitig mit Eintreffen des nächsten Regengebiets kommen wir an den zweiten Rastplatz "Barbarabrünnele". Ein üdüllüsches Plätzchen, wenn die Sonne scheint. Wie man auf den Fotos sieht, bietet das kleine Rasthäuschen aber auch einer "Wölfeinvasion" standesgemäßen Wetterschutz.

Eine unfreiwillig komische Einlage liefert Marion auf der nassen und daher glatten Holztreppe, die vom Barbarabrünnele Richtung "Haiterbacher Heide" führt. - Pardautz, sitzt sie auf dem Steiß! Zum Glück geht das glimpflich ab und sie kann den Weg mit uns gemeinsam fortsetzen.

 

Jetzt nur noch ein kurzes Stück durch Unterschwandorf und kurz vor dem Segelflugplatz rechts, dann sind wir schon auf der Einflugschneise nach Haiterbach.

 

So viele Touren ich die Wanderwölfe schon geführt habe: heute bin ich besonders froh über unser gemütliches Einkehrlokal!

Zuhause stelle ich fest, dass auch ich nasse Füße haben müsste!

 

Geht doch nix über die guten (preiswerten!) Gel-Einlagen, die ich meinen Wanderschuhen ursprünglich gegen die winterliche Kälte zusätzlich zu den vorhandenen Einlagen spendiert hatte! So bleibt die Nässe zwischen der unteren und der oberen Einlegesohle. Und die Füße trocken ... vielleicht ein nachahmenswerter Tipp?

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Kommentare: 5
  • #1

    Susanne Turnau (Montag, 27 Mai 2013 05:38)

    Aber schöööön wars!

  • #2

    Heinz Klenk (Montag, 27 Mai 2013 13:39)

    Hallo Cordula,
    ich fand´s auch schön und besonders, dass das Wetter nicht so schlecht war wie vorhergesagt. Habe ich gestern der Verteilen der Wanderwölfe-Märkle verpasst, oder gab es gar keine ???

    Viele Grüße
    Heinz & Nasja

  • #3

    Cordula (Montag, 27 Mai 2013 13:48)

    Der eine oder die andere vermutet ja schon länger:
    Wettermäßig scheint echt "Hexerei" zugunsten der Wanderwölfe im Spiel zu sein. - ICH bin unschuldig. Jedenfalls in dieser Hinsicht.

    Nicht nur du hast die Märkle-Verteilung verpasst ... ICH AUCH !!!
    Wird nächstesmal nachgeholt. Bitte mich ggf. dran erinnern.
    Und für's Wanderwölfe-Diplom führ ich hier ja auch die Statistik.

    Liebe Grüße an alle hartgesottenen "abwaschbaren" MitWanderer
    Cordula & Co

  • #4

    Susanne Turnau (Dienstag, 28 Mai 2013 05:47)

    Sonst wären wir ja umsonst gelaufen.....ha ha ha !!1

  • #5

    Götz + Gioia (Mittwoch, 29 Mai 2013 07:36)

    Hallo

    also mein Urteil zu der Aktion:

    Es hat einen Sauspaß gemacht!!! Ich bin natürlich die 20km Tour mitgegangen die laut meiner Komoot Aufzeichnung zwar 23 km lang war aber das kann auch an den verschieden Softwares liegen und ist mir eh wurscht. Die Strecke war sehr schön und da das Wetter nur für echte Wanderer optimal war waren auch keine Schnarchnasen und Rollatoren unterwegs. Fahrradfahrer übrigens auch nicht. Die insgesamt 1000 Höhenmeter waren sehr gut verteilt. Ich weiß was das Ausarbeiten einer solchen Strecke für eine Arbeit ist. Nicht die am PC. Das ist Pippikram. Aber eine solche Strecke immer wieder zu laufen und eventuelle Schwachstellen und Varianten zu probieren und auch noch für zwei verschieden starke Wandererkonditionen oder Zeit zu erproben so, dass sie sich an einer bestimmten Stelle treffen ist schon aller Ehren wert und ich zolle dem sehr viel Respekt. Du und Deine Truppe haben das super gemacht Cordula und deshalb werde ich sicher auch demnächst wieder dabei sein.

    Noch eins. Es ist sehr angenehm mit Leute unterwegs zu sein die das selbe Ziel haben....nämlich den Weg und die Unterhaltung mit Gleichgesinnten. Gioia hat sich hundewohl gefühlt....o.k. eine kleine Zickerei mit einer Hundedame beruhte auf Gegenseitigkeit. (…) Ansonsten nur Harmonie zwischen Gioia und dem Rest. Sie hat sich bei unserer Ankunft sofort auf den Fernsehsessel gelegt und ist von dort auch den ganzen Abend nicht mehr aufgestanden. Das machte mich noch mehr zufrieden.

    Gruß Götz (der sich auch einen Tag danach noch sauwohl fühlt)