Iss deinen Hund ...

... und schaff die Katze ab!

 

Ausgerechnet auf einer Marketingseite, die mit einem Hundefutterhersteller in Zusammenhang gebracht werden kann, finde ich dieses:

Laut einer Studie beträgt der ökologische Fußabdruck eines mittelgroßen Hundes 8400 Quadratmeter pro Jahr. Die zehn hundereichsten Nationen der Welt verbrauchen (pro Jahr!) zwischen über 800.000 und 500.000 Quadratkilometer für die Ernährung ihrer Hunde, je nachdem ob sie mehr Nass- oder Trockenfutter bekommen. Eine Fläche so groß wie Neuseeland!

 

Da es vor allem der Fleischanteil im Futter ist, der den ökologischen Fußabdruck so groß und nicht nachhaltig macht, schlagen die Autoren der Studie Robert und Brenda Vale vor, Hundehalter sollten zum Ausgleich Vegetarier werden.

 

Auch das ist für manchen sicher ein zu großer Schritt. Aber vielleicht klappt es, wenn Hund und Mensch gemeinsam den ersten Schritt hin zum "Flexitarier" machen, den Fleischanteil in ihrer Nahrung reduzieren und einfach weniger oder seltener Fleisch essen.Das wäre im Vergleich zur Lösung „eat the dog“ doch eine Win-Win-Situation im Verhältnis Mensch-Hund.

Den ANFANG müssen natürlich die Menschen machen! Denn im industriellen Hundefutter wird meines Wissens nur Schlachtabfall (tierische Nebenprodukte) verarbeitet. Beim BARFen holt man sich die auch: Lunge, Schlund, Lefzen, Euter ... sogar Herz ... findet eher selten den Weg vom Schlachter zur Verkaufstheke in der Metzgerei.

 

Nebenbei: Jette und Paul sind schon ziemlich ökologisch korrekt. Sie haben begonnen, die ersten (grünen!) Mirabellen zu vernaschen. In Kürze sind wohl Äpfel und Birnen dran ... guten flexitarischen Appetit allerseits!

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Kommentare: 1
  • #1

    Ingrid Esslinger (Samstag, 06 Juli 2013 18:18)

    Früher hat man z.Bsp.en Schwein komplett für den Menschen verarbeitet.Das hat dann der Familie eine ganze Zeitlang gutes Essen beschert.Bewusster Essen und nicht Masse,sondern Klasse sollte das Ziel sein,dann provitieren alle davon.Meine Liese bekommt 180 gr.Trockenfutter am Tag und wenn die Erntezeit losgeht(Erdbeeren,Zwetschgen,Äpfel,Birnen etc) reicht das auch schon mal 2-3 Tage.Ich denke das ist auch schon sehr ökologisch.
    LG
    Ingrid mit Liesel