Sommergefahren (2)

 

 

Insektenstiche können uns den Sommer ganz schön vermiesen. Neben unseren Dauer-Feinden den Zecken plagen uns und unsere Vierbeiner vor allem Mücken, Bremsen, Bienen und Wespen.

Stechmücken-Weibchen brauchen ihre Blutmahlzeit zur Ernährung der Brut. Mit dem Stich verabreicht "Madame Mücke" ihrem Blut-Spender eine winzige Dosis eines Gerinnungshemmers, der für das biestige Jucken und die cent-große Erinnerungs-Quaddel verantwortlich ist.

 

Der Geruch von Warmblütern zieht die hungrigen Gäste magisch an, wobei unsere Fellfreunde deutlich weniger von ihnen belästigt werden, wenn ein menschlicher "Nacktmull" mit leichter zugänglichen Blutgefäßen in der Nähe ist. Knoblauch oder ein anderer Duft, der den Eigengeruch signifikant überdeckt (Kölnischwasser, Lavendel / Geranien auf dem Fensterbrett), scheint auch vor diesen kleinen Verwandten der Vampire zu schützen. Dabei sind Mückenstiche und ihre nächtlichen Begleitgeräusche *siirrrrrrr* zwar lästig, in der Regel aber harmlos. Ja; ihre Stiche stehen sogar in dem Ruf Rheuma vorzubeugen.

 

Eine Gefahr für unsere Vierbeiner geht eher von Bienen und Wespen aus. Die stechen wenn sie sich bedroht fühlen, zum Beispiel beim Drauftreten oder wenn Hund danach schnappt. Bei Bienenstichen unbedingt den Stachel  entfernen, an dem meist noch das Giftbläschen (zusammen mit der toten Biene) hängt.

 

Wer es "putzig" findet, dass Hund Fliegen fängt, sollte sich genau überlegen ob er diese "nette Marotte" weiterhin niedlich findet, wenn Hund eine Biene/Wespe erwischt hat, die dann im Hals-/Rachenraum sticht und die Schwellung um die Einstichstelle Atemnot auslöst.

 

Erste Hilfe:

Stachel entfernen, Einstichstelle kühlen (Wasser, kalter Umschlag, Eis-Kong zum Lutschen geben).

Hund genau beobachten, bei Anzeichen allergischer Reaktion zum Tierarzt.

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