Welthundetag - Nachdenklicher Nachtrag

 

 

Ausgerechnet am Welthundetag erreicht uns ein Hilferuf unserer Mit-Wanderwölfin Dagmar.

Eine meiner Kolleginnen, Katzenbesitzerin und hier im Tierschutz aktiv, war kürzlich geschäftlich für ein paar Tage in Rumänien und sagte, es sei wirklich unfassbar, wie viele Straßenhunde dort unterwegs seien.

 

Als ich dann noch durch Zufall eine Sendung ‚Hund, Katz, Maus‘ ansah und in einem Bericht über einen geplanten Tierheimbau in Lugoj, Rumänien, einen ehemaligen Kollegen von Hewlett-Packard entdeckte, mit dem ich jahrelang zusammengearbeitet habe (aber leider aus den Augen verloren hatte) und den ich sehr schätze, war mir klar, dass ich mich hier in irgendeiner Form nützlich einbringen will.

 

Bernd Bartlog, der ehemalige Kollege, lebt mittlerweile in Rumänien, ist dort selbständig und engagiert sich in seiner Freizeit für den Tierschutz. In all den Jahren der Zusammenarbeit hier in Deutschland habe ich ihn als absolut zuverlässig, verantwortungsvoll, hilfsbereit und kompetent kennengelernt. Was er anpackt hat Hand und Fuß – da lege ich meine Hand ins Feuer! Und nur aus diesem Grund haben Tim und ich bereits für den bereits begonnenen Tierheimbau in Lugoj gespendet. Ohne diesen persönlichen Bezug wäre ich mir auch nicht sicher, ob das Geld wirklich dort landet, wo es hin soll und gebraucht wird.

 

Hier ein Auszug aus Bernds letzter Mail an mich (Anfang dieser Woche):

 

Bei uns geht momentan chaotisch zu, durch die neue Gesetzgebung dürfen Strassenhunde getötet werden. Das Gesetz sagt zwar erst wenn der Hund nachdem er 2 Wochen im Tierheim war und kein Besitzer oder oder eine adoptionswillige Person gefunden wurden ist darf das Tier eingeschläfert werden! Jedoch die Praxis sieht hier ganz anders aus. Die Hunde werden zum Teil auf der Strasse brutal getötet, für die Bevölkerung ist das wie ein Freibrief zum töten. Auch deshalb müssen wir schnellstens unser Tierheim bauen, um wenigstens hier vor Ort die Tiere zu schützen. Bei uns gibt es momentan 400-500 Strassenhunde.

 

Wenn ihr also auch den Hunden dort helfen wollt, damit sie zumindest einen Platz haben, an dem sie etwas zu Fressen bekommen und in Ruhe schlafen können, tierärztlich versorgt werden und – davon werden sie natürlich nicht begeistert sein – kastriert werden, dann würde sich das ganze Team von Free Amely 2007 sehr über eure Geldspende freuen. Die Überweisung von Euro nach Rumänien kostet keine Gebühr.

 

Die Bankverbindung findet ihr auf der Webseite der Organisation "Free Amely 2007". Dort erfahrt ihr auch mehr über die Situation vor Ort.

 

Und falls ihr sonst noch Fragen hierzu habt, bitte gerne jederzeit auf mich zukommen.

 

 

Viele Grüße

 

Dagmar

mit Ted und Amurak



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