Des einen Leid, des andern Freud

Die Überschrift passt auf unseren heutigen Ausflug gleich in mehrfacher Hinsicht.

 

Des einen Leid: matschige Wege, schlammige Schuh, keine Spur von Waldfee-Schwaden

des andern Freud: frühlingshafte Temperaturen, sogar ein bisschen Sonne unterwegs.

 

Des einen Leid: mehrere Absagen aus ernsten gesundheitlichen Gründen

des andern Freud: dadurch konnten alle Wartelisten-Teilnehmer nachrücken.

 

Des einen Leid: das Bierlinger Hofcafé bis auf den letzten Platz besetzt

des andern Freud: wir hatten reserviert und die leckeren Torten mundeten vorzüglich!

Noch selten war unsre Teilnehmerliste so in Bewegung wie zu dieser Tour. Durch etliche krankheitsbedingte Ausfälle konnten dann schließlich doch noch alle "Frischlinge" mit.

 

Los ging's ziemlich pünktlich um 10:30 Uhr am Felldorfer Sportplatz. - Ein Team fehlte zwar, aber wir haben ja unsere Prinzipien. Nach einer guten Viertelstunde entlang des Waldrands trommelte der Buschfunk von hinten nach vorne: "Macht mal langsam, da wollen noch drei mit!"

 

 

... und nach wenigen Augenblicken kamen sie dann ins Blickfeld. Schon prima, wenn Hunde mantrailen können und der Rudelfährte folgen, obwohl die Gruppe "eigentlich" längst über alle Berge ist! Ein dickes Dankeschön an Götz und Gioia, die den Mantrailing-Virus "eingeschleppt" haben.
Und ein großes Lob an die "Rauhremer" Spürnasen ==:o))

Der praktische Nutzen dieser löblichen Vierbeiner-Beschäftigungsvariante ist somit hinlänglich bewiesen.

 

Weiter ging's hügelauf und hügelab. Doch die Waldfee, das zickige Biest, hatte sich den sonnigen Sonntagmittag freigenommen. Weit und breit keine Spur ihrer Schwaden. Naja, wer rechnet Ende Januar auch mit frühlingshaften Temperaturen!

 

Vor lauter "Lass mich auch mit!" verlor das Wanderführer-Navi des öfteren den Kontakt zum Satelliten. Und die Wanderführerin leicht die Orientierung. Das brachte der Gruppe weitere Fitnesspunkte ein: "wia beim Tell, gell!" stapften wir den Hohlweg aus dem Eyachtal wieder hinauf auf die Ebene. Spätestens jetzt war niemandem mehr kalt!

Pünktlich zur Mittagsrast am Ammelesbrünnele kam dann sogar auch die Sonne durch und der Himmel klarte immer mehr auf.

 

Heute hatten wir dieses idyllische Plätzchen ganz für uns alleine.

Bei schönerem Wetter und wärmeren Temperaturen ist es sicher ein beliebtes Ausflugsziel.

Nun, das werden wir im Frühsommer 2015 (!) herausfinden.

 

Nach ausgiebiger Rast ging's weiter auf ebenen, bequemen Wegen.

Und pünktlich um 15 Uhr waren wir zurück am Felldorfer Sportplatz, sehr zur Freude der Felldorfer Spaziergänger, die angesichts des immer freundlicheren Himmels und der immer lockenderen Sonnenstrahlen nun auch nix mehr in ihren Häusern hielt.

 

Ist doch schön, wenn man als Hundegruppe positiv wahrgenommen wird ==:o))

Einen würdigen Abschluss fand unsere heutige Tour im Hofcafé Bierlingen. Nicht nur ein Wanderwölfe-Geheimtipp. Gut, dass wir rechtzeitig reserviert hatten! Die Torten sind zum Niederknien. Und wir hatten sie uns ja auch redlich verdient.

 

So kam beim Abschied dann auch prompt der Wunsch:

Wenn wir mal wieder in der Nähe "touren", müssen wir UNBEDINGT hier nochmal einkehren.

 

Geht klar!


26.01.2014

 


Zur Waldfee von Felldorf und zum Ammelesbrünnele

Starzach-Felldorf, Sportplatz

 


  | 13 km | 160 hm

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Danke an unsere Tour-Fotografen



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