St.-Georgs-Tag für Hundehalter

 

Am 23. April feiern die Katholiken den Festtag "Georgii" zu Ehren des heiligen Georg, des frühchristlichen Märtyrers aus Kappadokien. Als einer der 14 Nothelfer ist er nicht nur Namenspatron zahlreicher Kirchen, Orte und Schulen und der Schutzpatron der Pfadfinder.

 

Sein Namenstag ist auch ein wichtiger Termin im Kalender aller Naturfreunde!

 

In der Landwirtschaft werden ab dem Georgstag die Kartoffeln gepflanzt.

Und auch für wanderwölfe-relevante Tätigkeiten ist er bedeutungsvoll:

 

Ab dem Georgstag darf man landwirtschaftliche Wiesen nicht mehr betreten (in unserer ländlich geprägten Heimat also alle!), wenn man sich nicht ernsthaft berechtigten Ärger mit dem Bauern einhandeln will! Dieses Verbot gilt bis zum Frühherbst. Hier ist Merkpunkt der St. Gallustag am 16. Oktober.

Frisch bestellte Felder (zu erkennen an der säuberlich geeggten Krume) betritt der ökologisch verantwortungsvolle Hundeführer ohnehin nicht ... und sorgt auch dafür, dass sein vor Frühlingsgefühlen über die Stränge schlagender Vierbeiner schön auf dem Weg bleibt und nicht mit Artgenossen drauf herum tobt.

 

Hier werden wertvolle Lebens- bzw. Futter-Mittel erzeugt,

die wir selbst konsumieren wollen bzw. die nötig sind, damit wir auch weiterhin hochwertige Milch, Milchprodukte und - wenn's denn sein muss - ökologisch "korrekte" Fleisch- und Wurstwaren in den Läden finden.

 

Wäre schön, wenn ihr euch auf euren Streifzügen und Spaziergängen daran erinnert.


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