Testtour: Hohenzollernweg

Erstmal über die HzL
Erstmal über die HzL

Die Wettervorhersage verspricht einen feucht-fröhlichen Samstag: Beste Voraussetzungen, um die August-Tour zu testen!

 

Von Rangendingen aus wollen wir über die Stauffenberg-Gedenkstätte zur Martinsquelle und auf der anderen Starzel-Seite über das Römerkastell zurück.

 

Eine abwechslungsreiche Tour, nicht nur beim Höhenprofil ==:o))


 

 

Doch es ist noch früh am Tag, wir lassen uns von den Vor-Vor-Wanderern inspirieren: Eile mit Weile, der nächste Buckel kommt bestimmt!

Schneckenrennen am Zimmerbach
Schneckenrennen am Zimmerbach

... und dann waren wir doch zu schnell ...

 

und wären beinahe am ersten Highlight, der Stauffenberg-Gedenkstätte, vorbeigerauscht. Dabei weisen gleich ZWEI Schilder darauf hin.

Man darf gespannt sein, ob der Weg Ende August noch mehr "Dornröschen"-Qualität hat.

 

Wer bei beim Stichwort "Stauffenberg" aufhorcht, hat im Geschichtsunterricht gut aufgepasst: Zur Familie der "Schenken von Stauffenberg", wie sie vollständig heißen, gehören wichtige Persönlichkeiten, nicht nur der traurig-berühmte Claus Schenk von Stauffenberg mit der einen Hand.

 

Sogar "der Götz" war schon hier ==:o)) und hat mit seinen Spießgesellen im Burgstall "aufgeräumt" - nach Raubritterart.


Finde den Fehler!
Finde den Fehler!

 

 

 

Über den Zimmerbach geht's weiter zum Zollerblick bei Schloß Lindich.


Welch ein Panorama!
Welch ein Panorama!
Haste die Wolken gesehen? - Vielleicht sollten wir hier doch nicht zuuuu lange rasten!
Haste die Wolken gesehen? - Vielleicht sollten wir hier doch nicht zuuuu lange rasten!

 

 

Schließlich kommen wir an das ehemalige Martinskapellele.

 

Heute leider mehr ein wilder Grillplatz mit jede Menge Scherbenpotenzial.

Also hurtig wieder weg da, runter zur Martinsquelle.

 

Bei der Martinsquelle erwartet uns "Hans im Glück" und weist uns den Weg ins Märchenland ...

 

Nach der Mittagsrast am Ententeich sind die Römer schon fast in Sicht.

 

Aber zuerst müssen wir noch durch den Hechinger Ortsteil Stein ... und da holt uns der Regen ein.
Doch - "Hans im Glück" hat wohl ein bisschen abgefärbt - wir finden genau passend zur "Husche" einen trockenen Unterstand und können unseren Weg wenige Minuten später ziemlich trockengeblieben fortsetzen.

Die nächste "Husche" ereilt uns am Ortsausgang von Stein, direkt an der Straßenunterführung. Wieder ein passender Unterstand. Was sind wir doch für Glückspilze !!! Kaum 11 Uhr, schon gut zwei Drittel der Strecke geschafft UND trocken geblieben. Aufauf zur Schlussetappe.

 

Wir schleichen uns "von hinten" an die Römer ran. Kapitulieren (beinahe) vor einem (anscheinend) unüberwindlich-abweisenden Tor beim Sportverein ... und sitzen schließlich doch glücklich bei einem guten Tässchen Kaffee und leckerem hausgebackenem Schmandkuchen **hmmmjammm** auf der Freiterrasse der villa rustica beim "praefectus v steinensis a f nom schollianus" und beschließen, den nächsten runden Familiengeburtstag dort zu feiern. Samt römischem Backkurs im römischen Backhaus für die gesamte Mischpoche.

 

Der Rest ist eher unspektakulär.

 

Nach der üblichen Abenteuereinlage mit Streckenerkundung ins Gelände entscheiden wir uns schließlich für den offziellen Weg, queren nochmal die Landstraße und sind  nach rund sechs Stunden (einschließlich aller Pausen und Einkehr) wieder am Ausgangspunkt. Kein schlechter Schnitt, für einen schwülen Juli-Tag.


24.08.2014

 

Römer und andere Mutmenschen am Hohenzollernweg

08:30 Uhr Rangendingen, Daimlerstraße

 

  | 13 km | 370 hm
Rückkehr ca. 15:30 Uhr

>> erste Fotos
>> Karte anzeigen



Kommentar schreiben

Kommentare: 0