Geheimnisse des Zinsbachtals

Erste Vorwanderung: brütende Hitze (34°C)

zweite Vorwanderung: 14 °C, Dauerregen

Am Wanderwölfe-Sonntag: Wanderwölfe-Wetter!

 

Trotz krankheits-/unfallbedingter kurzfristiger Abmeldungen und sonntagmorgendlichen "Stadtrundfahrten" trafen sich immerhin 10 Wanderwölfeteams, um die Geheimnisse des Zinsbachtals zu ergründen.

Wir hatten ja vorab zwei unterschiedliche Wegvarianten getestet. Deshalb gab es dieses Mal nur winzige "Probleme" den rechten Weg zu finden. - Die Wanderwelt sieht eben ganz anders aus, wenn einem NICHT der Regen „dr' Nacka naläuft“ und man auch mal spazierengucken kann.

Der Anfang unserer Tour war entspannt und unspektakulär. Dann aber hatten ein paar Bohrhexenbetreiber gedacht, sie könnten uns ausgebuffte Wanderer durch ihre Absperrungen abschrecken.

 

Doch wir schalteten kurzerhand auf "Abenteuer-Modus" und wanderten fröhlich weiter.

Zum Glück nicht ahnend, in welchem Matschbad der Weg schließlich enden würde.

 

Egal, zu spät. Jetzt hieß es "durch" und, wie in meinem Fall, bis an die Knöchel im roten Matsch versinken. Die Hunde hatten weniger Probleme mit der Sauerei: sie konnten in der wenige Meter später kommenden Bachfurt ihre Matschpranken waschen ...

Kurze Pause an der Kohlsägmühle und weiter ging es bergan.

 

Etliche Kilometer später hatten wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen, waren den Erdwespenstichen entgangen ... und fanden drei Grabsteine im Wald. Komisch was die Leute alles im Wald entsorgen. Die beiden Autoreifen, die so schön mit Moos überwuchert waren, gelten heutzutage ja schon beinahe als "Kunst" und stören fast keinen mehr. Aber Grabsteine? Na ja! - Geschmackssache.

Weiter zum Mariengärtle, da legten wir unsere zweite Rast ein.

Und - wieder ein Wanderwölfe-Highlight - gerade heute gab es ihr zu Ehren ein Fest.

 

Ein Mitglied des Schwarzwaldvereines Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler ließ es sich nicht nehmen, ganz exklusiv für uns die Geschichte dieser ehemaligen Kapelle zu erzählen. Und zum Schluss läutete er - auch exklusiv für uns! - die ebenso alte Feuerglocke.

Am Parkplatz angekommen trennten sich die Wege. Die einen zog es nach Hause, die anderen in die Kohlsägmühle, um ein weiteres Geheimnis des Zinsbachtales zu ergründen:

Wie kann man eine Speisekarte auf zwei postkartengroße Seiten schreiben und doch sechs Wanderwölfe satt und zufrieden kriegen?

 

Ganz einfach:

Es muss nur das draufstehen was wir gerne essen ==:o))

 

Alleine für die Himbeerkäsesahne würde es sich lohnen, diese Tour noch einmal zu wandern!

 

 

Es hat wie immer einen saumäßigen Spaß mit Euch gemacht.

 

 

27.07.2014

 

Geheimnisvolles Zinsbachtal
Wanderführer: Götz + Gioia und Omino

 

| 15 km | 290 hm
Rückkehr ca. 15:30 Uhr

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Kommentare: 3
  • #1

    Ingrid (Donnerstag, 31 Juli 2014 19:40)

    Schade daß wir nicht dabei sein konnten, aber im Urlaub werde ich das schon wegen dem Kuchen nachholen.

  • #2

    Susanne Turnau (Freitag, 01 August 2014 07:32)

    Es war eine anspruchsvolle Tour, fand ich- aber es zeigt sich immer wieder: mit gestandenen Wanderwölfen kann man überall gehen ohne wenn und aber...Es ist eine Harmonie unter den Hunden man kann einfach sicher sein, dass alles klappt! Ich freu mich immer wieder.
    Schönes WE wünsch ich euch allen.

  • #3

    Götz (Samstag, 02 August 2014 17:33)

    Ja es ist immer harmonisch und keiner/e meckert wenn mal etwas improvisiert werden muss. Das ist so was von klasse, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann. Alle haben ein Ziel und das heißt: Spaß mit den Hunden und untereinander zu haben. Und das klappt immer wieder und sogar drei Tage lang wie man vor nicht allzu langer Zeit erfahren, äh erwandern konnte.
    Und Ingrid....unbedingt!!!!