200 Beine auf Wanderschaft

„Die Wanderwölfe Rottenburg“erfreuen sich wachsender Beliebtheit.


Nicht weniger als 36 Menschen und 32 Hunde aus Nah (Kiebingen) und Fern (Kreis Offenburg) ... insgesamt also 200 Beine! ... strömten zur Rammert-Wanderung nach Tübingen-Kilchberg.


Wir waren auf den großen Ansturm gut vorbereitet und so konnten zwei harmonische Wandergruppen den wunderbar sonnigen Spätherbstsonntag so richtig genießen.

Ein dickes Danke an alle TeilnehmerInnen und "Wölfe",

 

  • die sich mit uns auf das Wagnis "soooo ne lange Anmeldeliste!" eingelassen haben
  • die bereitwillig der Gruppeneinteilung und damit ihrer persönlichen Wanderführerin folgten
  • die durch gute Laune und Kooperationsbereitschaft zum Gelingen dieses Wandersonntags beigetragen haben.



Während "Gruppe Elke" zunächst nach Bühl marschierte und von dort den kurzen aber ziemlich knackigen Aufstieg zum Tessin'schen Jagdhäuschen bewältigte,

 

 

 

spazierte die "Schreibtischtäter-Gruppe" mit Cordula zuerst gemütlich Richtung Weilheim, bestaunte gebührend den Menhir und nahm dann den sachte ansteigenden Fußpfad parallel zur Alten Weilheimer Straße Richtung Kreßbach.

Programmgemäß begegneten sich die Gruppen  auf Höhe des Kreßbacher Golfplatzes beim Hofgut Eck.

 

Und während die "Sportler-Gruppe" noch zwei Stunden teils rutschigen Abstieg vor sich hatte, freute sich die "Spaziergänger-Gruppe" nun ihrerseits auf eine gemütliche Rast am Jagdhäuschen.

Mit nur wenigen Minuten Zeitdifferenz trafen beide Gruppen wieder am Parkplatz ein.

Gut die Hälfte der TeilnehmerInnen nutzte die kostbare Gelegenheit, Teile des Schlosses Kilchberg unter fachkundiger Führung zu besichtigen. Herr Gebauer gewährte uns mit Charme und Witz etliche interessante Einblicke in das Leben und Schaffen derer "von Kilchberg" (seien sie Closen, Leutrum, Tessin oder St. André), so dass sich die "Schloss-Gruppe" völlig in der Zeit verschätzte und viiiiiel zu spät zur Einkehr kam.

Zum Glück hatte das Spanferkel auf uns gewartet. Nach Kuchen war uns so spät am Nachmittag nicht mehr ... schade, Herr Wirt. Doch wir kommen wieder ... und dann mit mächtig viel Süß-Hunger ==:o))

Besonders loben möchten wir an dieser Stelle nochmals unsere "Wander-Welpen": Julia, Mischa, Alastriona und Adolar, die den neuen "Wander-Fimmel" ihrer Eltern gelassen hinnahmen und tapfer mitgelaufen sind ... und dabei (fast) kein bisschen gequengelt haben.

 

SOLCHE Kinder nehmen wir gerne wieder mit auf Tour!

23.11.2014

 

Von Rittern und Kelten 

TÜ-Kilchberg, am Ende der Talhäuserstraße

(Parkplatz Dreschhalle)

 

 

  | 12 km | 200 hm
>> Karte         Fotos


Da die Gruppen ja unterwegs unterschiedliche Erlebnisse und Eindrücke hatten, laden wir euch ein, euer persönliches Wanderwölfe-Sonntags-Highlight im Kommentar zu verewigen ... bitteschööööööööööööön:

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Kommentare: 6
  • #1

    Götz (Montag, 24 November 2014 13:01)

    Also fang ich mal an. Ich fand es ebenso schade wie verständlich, dass wir in zwei Gruppen wandern mussten. Irgendwie fehlte mir doch ein Teil "meines" Rudels. Das Wetter war, wie so oft dieses Jahr, vom Allerfeinsten. Na ja, wenn Engel reisen eben. Nur die Aktion mit den Wildschweinen lässt mich jetzt auch tagsüber etwas mulmiger durch den Wald wandern. Die Schlossführung und dieses von außen unscheinbare Schloss war einfach nur Klasse. Eigentlich bin ich nicht so der Aristokratenfan aber wenn man es so aus erster (linker) Hand erfährt ist das was anderes.
    Das Lokal war auch gut wenn auch die Wirtin ein etwas schrilles Organ hatte ;-))

  • #2

    Cordula (Montag, 24 November 2014 13:09)

    Zur Erläuterung für die, die dem anderen Grüppchen angehörten:

    Auf dem Abstieg von der Tessin'schen Jagdhütte hinunter nach Bühl hatte sich unsere "Schreibtischtäter"-Gruppe ein wenig auseinander gezogen. Während vorne einige der (Jagd-)Hunde eine interessante Witterung in die Nase kriegten, kriegten die weiter hinten Gehenden einen herzlichen Schreck!

    Zwischen beiden Abteilungen wechselte eine Rotte von 5 - 7 ziemlich erwachsen aussehenden Wildschweinen über den Wanderweg. Denselben Weg, den kaum zwei Stunden zuvor die "Sportler-"Gruppe unbehelligt passiert hatte ...

  • #3

    Marcella und Picasso (Montag, 24 November 2014 20:05)

    Ach das war mal wieder eine herrliche Wanderung. Und eine super Idee mit den zwei Gruppen - so konnten alle die wollten auch mitwandern.
    So ein ganz bischen finde ich es ja fast schade, dass ich die Wildschweine nicht mitbekommen habe, wobei ich ja ohnehin schon maechtig Respekt vor Ihnen habe. ;)

  • #4

    Cordula (Montag, 24 November 2014 20:45)

    *hi*hi*
    Vermutlich hätte Melissa SOFORT mit dir getauscht; Leo dachte in dem Moment nur "ATTACKEEEE!!!"

  • #5

    Jutta (Montag, 24 November 2014 23:43)

    Ja auch Luna wollte den " Wildsauen" wie wild hinterhersauen.....

    Dank meiner Stanfestigkeit und Tanjas sofortiges intressantmachen mit " Zauberleckerlies" ich glaube es waren gekochte Nieren, blieb auch Luna ,auf dem rechten Weg. Wie sagt Melissa immer, ihr müsst für den Hund noch interessanter sein ,wie das was er gerade vor hat.

    So auch als Luna Sport auf dem Sportplatz trieb ,und sich etwas weit entfernte, schrie Melissa Jutta hast du die Handgranate dabei ? Manche wurden spontan etwas stutzig!
    Mit der sogenannten Handgranate kann man sich so interessant machen das Luna (fast) alles an Unfug spontan bleiben lässt ,und zu einem kommt und Hangranate spielen und zerren will.
    Zur Erklärung , es ist ein ovaler genobbter Ball mit Schnur.
    Spontan musst ich mich entscheiden :,Hund oder Kaffee!
    Den nen Kaffe ist fällig wenn du Spielzeug in das Hunderudel schmeißt, den damit schmeisst du ne Rudelregel kaputt.
    Aber einfach warten und (gedanklich ) Tee trinken hilft auch, Luna kam dann irgendwann ......






  • #6

    Philip (Dienstag, 25 November 2014 12:32)

    Die Wildschwein-Begegnung war gleich das erste, was mir erzählt wurde!!!

    Was mein alter Revierleiter immer gesagt hat:
    Dicht an einen Baum stellen, dann sehen die dich nicht bzw. viel schlechter.

    Und GANZ WICHTIG: die Beine zusammen lassen!!!
    Wildschweine versuchen dir zwischen die Beine zu kommen und dann mit den Hauern die Beine auf
    der Innenseite (Hauptschlagader) aufzuschlitzen.

    Ich würde, wenn wir angegriffen werden sollten, den Hund ableinen, damit der vermutlich erfolgreich abhauen kann,
    ohne dass er irgendwo mit der Leine hängen bleibt.

    Aber vermutlich wird das alles nie passieren ;-) Die ganzen Horrorgeschichten stammen von Jägern, die angeschossene Sauen verfolgt haben. Und dass sich eine Sau wehrt, die angeschossen ist, kann man ihr wohl kaum übelnehmen oder??