Küblers Loch: Wo sich Fuchs und Dachs gute Nacht sagen

Die heutige Wölfe-Tour könnte auch heißen:

 

Die Abkürzung von der Abkürzung der Abkürzung.

 

Angesichts der überraschenden Winterwetterlage hatten wir im Vorfeld einige Absagen ... und auch auf dem ersten Kilometer im knietiefen Schnee waren einige Wanderwölfe so klug, ihre Kräfte richtig einzuschätzen, lieber umzukehren und später unfallfrei und ausgeruht zur Einkehr hinzu zu kommen.

 


 

 

 

Der Rest hob die zapfenkalt gefrorenen Nasen trotzig in den eisigen Nord-Ost-Wind und stapfte auf ungebahnten Wegen durch den Tiefschnee,

 




begegnete einem rücksichtsvollen Schneepflug-Führer,



hörte sich unterwegs geduldig Tierfabeln an,

 

 

... und bibberte der verheißungsvoll-heimeligen Einkehr entgegen.

 

 

Vielen Dank allen, die diesen Wanderwölfe-Sonntag wieder zu einem ganz besonderen Tag gemacht haben!

 

 

... und auf ein Neues ... im Wanderwölfe-Jahr Nr. 4 (2015/16)

28.12.2014


Küblers Loch: Wo sich Fuchs und Dachs gute Nacht sagen

 

Bei der anschließenden Einkehr im Café Schlössle Mötzingen:

Vorstellung des Wanderprogramms 2015/16


  | 8 km | 110 hm

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Kommentare: 4
  • #1

    Cordula (Montag, 29 Dezember 2014 07:23)


    Die schönste Fabel von allen hab ich mir angesichts unpassender Wetterverhältnisse lieber verkniffen. Deshalb sei sie hier für alle literarisch Interessierten nachgereicht:

    "Auf wilden Wellen"

    Auf wilden Wellen surft der Hai,
    denn das ist cool – der letzte Schrei!
    Der Surfer brettert durch die Gischt,
    ein breites Grinsen im Gesischt.

    Die Schwimmer schauen Angst gebannt
    zum Angeber am Badestrand,
    der höchst riskant durchs Wasser springt,
    doch lässig von dem Surfbrett winkt.

    Doch wo die Wellen wogend walten,
    fällt es nicht leicht, Balance zu halten.
    Und als am Strand die Brandung bricht,
    verliert er Halt und Gleichgewicht.
    ————————————————
    Und welchen Sinn sieht man hierin?
    Wer überheblich ist, fällt hin.
    Wer auf einer Welle schwimmt,
    will nicht, dass sie ein Ende nimmt.
    ————————————————


    Möge die "Wanderwölfe"-Welle noch lange anhalten ==:o))

  • #2

    Götz (Montag, 29 Dezember 2014 09:04)

    Es war, auch Dank Deiner Fabeln Cordula, eine besondere Wanderung. Man musste, um in der Tierwelt zu bleiben, erst einmal den inneren Schweinehund überwinden. Danach war es nur noch Durchhalten.
    Wenn ich daran denke wie kurz am Anfang (meiner Zugehörigkeit zu den Wanderwölfen) die Einkehr war. Jetzt muss "Mama" sagen wann in die Heia gegangen wird. Ansonsten würden wir sitzenbleiben bis......
    Und die Welle hält! Bei jeden Wetter. Ansonsten gibt es ja noch Dreiwetter Taft!! ;-))

  • #3

    Cordula (Montag, 29 Dezember 2014 09:59)


    Keine Bange: andermal "verhocke" mer wieder.
    Wenn es abends länger hell bleibt und die Straßen frei sind.
    Jetzt bin ich erstmal froh und dankbar, dass gestern Abend auch diejenigen mit den längeren Heimwegen ohne Blech- und sonstige Schäden heimkamen.

  • #4

    Marcella (Donnerstag, 01 Januar 2015 18:48)

    Tolle Tour! Am Anfang mit kalten klammen Fingern, einem Gasthund der so aufgeregt war, dass sie erst mal staendig bellte, Wind und Schnee ins Gesicht - ich war so miserabel und fragte mich, warum ich mir das bloss antue. Aber Zaehne zammenbeissen - jetzt wird das durchgezogen. Und siehe da: es war eine tolle Tour. (und da war ich schon recht froh um die Abkuerzungen)
    Die gute Gemeinschaft und das Buffet nach der Tour waren dann eine extra schoene Belohnung!
    S'macht halt immer wieder Spass mit den Woelfen!