Wikinger - Württemberger - Wölfe ... und Wasser

... viel Wasser !!

... und noch mehr ... Wasser ...

hatten die Maiwanderer am Freitag in Schellbronn (Gemeinde Neuhausen im Enzkreis).


Kurz nach unserem Start legte an der Landstraße ein ziemlich blitzeblaues "Smartie" eine Vollbremsung hin, der Fahrer sprang heraus und war sichtlich froh, trotz des Wetters ein paar Maiwanderer getroffen zu haben.


Der arme Mensch war der Fotograf der "Pforzheimer Zeitung" mit der (heute) undankbaren Aufgabe: "Fotos von Maiwanderern!"


Und tatsächlich:

am anderen Tag war "unser" Foto eins von den wenigen, die es in die Samstagsausgabe geschafft hatten.


Auf den wie versprochen gut begehbaren Wegen führte uns Götz von der "Hohen Warte" auf dem Hamberger Weg zur Hegar-Hütte.


Spricht sich wie "Hägar, der Wikinger",

hat aber mit dem gar nix zu tun.


Leider konnten weder die Gemarkungs-Ortsverwaltung noch der zuständige Förster über den Namen Auskunft geben. So blieb es unserer Fantasie überlassen, was wir draus machen.


Fest steht: die Hütte gehörte vor etlichen Jahrzehnten zur nahebei liegenden Saatbaumschule ...


Nächster Halt: Wildmauer


Alle Mitwanderer bis dahin schon gut gleichmäßig durchgeweicht. Die ersten Funktionswanderhosen nass und wieder getrocknet und wieder nass.


Der Regen weiterhin gleichmäßig.


Stimmung: gewohnt prächtig.


In den Weg gelegte Hindernisse meisterten alle Wanderer mit Bravour und unfallfrei.


Wir duften deshalb die Wolfsgrube unbehelligt passieren und die Aussicht auf Burgruine Liebeneck genießen.


Die Mittagsrast an der dreieckigen Heuweghütte war uns allen höchst Willkommen. Wandern bei Matschwetter strengt einfach mehr an - wenn es auch eindeutig den Vorteil hat, dass weniger (Mountainbike-)Pappnasen unterwegs sind.


Weiter ging's auf dem Grenzweg zwischen Baden und Württemberg. Unterwegs mussten die Teilnehmer das Badenerlied und die Württemberg-Hymne singen und durften sich dafür dann aussuchen, ob sie den Hohe-Wart-Turm besteigen wollten oder nicht.


Nach knapp 14 km und rund vier Stunden erreichten wir gut geduscht und unfallfrei wieder unseren Ausgangspunkt.


Die zünftige Einkehr im Landgasthof "Engel" in Hohenwart hatten wir uns redlich verdient!


Gut gegessen und getrunken ging's dann in die verschiedenen Heimatrichtungen, um ausgiebig die jeweiligen Sofas auf deren Sonntagstauglichkeit zu testen.


Danke, Götz, für diese wieder mal tolle Tour!


01.05.2015


Wikinger - Wölfe - Württemberger

Neuhausen im Enzkreis, OT Schellbronn,

Schellbronner Straße / Wanderparkplatz Hohe Warte
WF: Götz mit Gioia und Omino


 

     | 13 km | 250 hm

ca. 3,5 Stunden
→ Karte    mehr Fotos



Kommentar schreiben

Kommentare: 0