Eine ganz neue Landkarte

Eine ganz neue Landkarte des Ammertals erwanderten sich die Teilnehmer auf der "Kindi-Trail"-Tour von Wurmlingen über Unterjesingen nach Pfäffingen und zurück.

 

 

 

 

 

 

 

DIESER Ausblick lohnt sich!

Klick auf's Bild = vergrößern.



Ein paar kurzfristige Abmelde- und Langschläfer-Ausfälle wurden überraschend schnell ausgeglichen durch die spontane Frühstückstisch-Entscheidung von "Toni & Rudel". So dass schließlich 21 Menschen und 31 Hunde gemeinsam unterwegs waren.


Wir Wanderwölfe tendieren eindeutig zur Mehrhunde-Haltung ...




Im Schutz der Wurmlinger Kapelle stiegen wir "im Frühtau zu Tale", überquerten die Ammer und gewannen auf verwunschenem Pfade (dem "Kindi-Trail") die Schönbuch-Höhe. Immer schön im Schatten. Meistens jedenfalls. Und dafür waren nicht nur unsere Pelzträger dankbar ...




Am schattigen Schönbuch-Südhang entlang umwanderten wir Unterjesingen, immer wieder mit prächtigen Aussichten ins Ammertal, ins Neckartal und sogar der weit entfernte Hohenzoller ließ sich heute wieder einmal blicken.


Dann gab's auch endlich Mittagsrast mit Aussicht.



Gut, dass sich Diba, Askja und Elke schon Anfang Juni den Weg hatten zeigen lassen: sie führten das Grüppchen gefahrlos an der "Matschepampe" des samstäglichen Wolkenbruchs vorbei und zielsicher in die Weinberge. Da ging das Abenteuer erst richtig los!


Weinberg (= sonnige Lage).

Im Sommer.

Mittags um Zwölf ...


Spätestens hier kam die Wanderleitung Cordula+2 ins Grübeln über die Streckenplanung.



Doch zunächst hieß es das "Abenteuer Wengertstäffele" unfallfrei bestehen.


Haben auch alle geschafft.

Bis auf Khelo.

Der machte im Überschwang eine weniger elegante "Schnuffel-Landung". Doch das buchstäbliche Khelo-Glück war wieder einmal rechtzeitig zur Stelle:

 "Rot-Kreuz-Jutta"  vermeldete nach eingehender Untersuchung erfreut nur eine "Abschürfungs-Medaille" am Kinn, keine ernsthaften Blessuren.


Nach einer weiteren kleinen Schreck-verdau-Verschnaufpause am schattigen Unterjesinger Spielplätzle ging's auf das letzte, überwiegend sonnige Drittel der Tour.



Leider ist der Unterjesinger Brunnen wegen des eingebauten großmaschigen Gitters zur "Hundetaufe" nur bedingt geeignet. Viiiiiel besser fanden unsere Fellnasen die Badestelle an der Ammer.


Huiiiii, war das ein Gewimmel.

Inklusive Dusche für die Zweibeiner.



Jetzt lagen nur noch der Pfaffenberg und der Wurmlinger Steinbruch zwischen uns und unserem Start/Ziel-Ort. - Und der dafür in voller Sonne.


Hier konnten die Sonntagswanderer ein bisschen nachfühlen, was die Neckarsteig-Tourer vierzehn Tage vorher durch hatten ...


Doch schließlich war auch dieses Teilstück (und die Wanderer) geschafft und Wurmlingen hatte uns wieder.



Beinahe pünktlich (kurz nach halb Drei) kamen wir zum letzten Höhepunkt des Sonntags:

Einkehr im Hotel-Gasthof "Lamm" in Pfäffingen.


Herrlich schattige Terrasse.

Leckerer hausgemachter Blaubeerkuchen.


... und ... definitiv das Schönste in den letzten vier Jahren: eine FRIEDLICHE LIESEL MITTENDRIN !!!



Dieser Zustand ist zwar inzwischen nicht mehr ganz neu auf der Wanderwölfe-Landkarte. Wer aber schon länger dabei ist, für den ist es immer wieder ein kleines Wunder!


28.06.2015

 

 

Auf dem Kinditrail um's Jesinger Loch

Start: Rottenburg-Wurmlingen




        | 12 km | 250 hm

ca. 4 Stunden
→ Karte      alle Fotos



Kommentar schreiben

Kommentare: 6
  • #1

    Götz (Montag, 29 Juni 2015 12:43)

    Liesel auf der Bank inmitten von Menschen und noch gruseliger inmitten von HUNDEN!! ;-))))
    Unfassbar!! Immer wieder aufs Neue. Ansonsten war die Tour anstrengend, heiß aber schön. Der sagenhafte Ausblickl entschädigte mich dann doch für den heißen Tag (immerhin hatte es über 10°C. Die Eichenprzessionsdrecksviecher scheinen sich auf vom Acker gemacht zu haben.

  • #2

    Cordula (Montag, 29 Juni 2015 16:17)



    Hundespaziergänger aufgepasst !!!
    Eichenprozessionsdings ... besonders in Süd- und sonnigen Süd-West-Lagen!

    Quelle: Landkreis Tübingen / Abt. 34 - Forst
    "Der Eichenprozessionsspinner kommt seit 2-3 Jahren auch im Kreis Tübingen in fast allen Eichenwäldern vor, besonders gern an besonnten Waldrändern."
    http://www.kreis-tuebingen.de/,Lde/310080.html
    Merkblatt:
    http://www.kreis-tuebingen.de/site/LRA-Tuebingen-Internet-Root/get/1155687/eichenprozessionsspinner_ino_lra_tue_2012.pdf


    Da haben wir wieder einmal wolfsmäßig Glück gehabt!
    DARAN hatte ich bei der Tourenplanung im vorigen Jahr auch nicht gedacht ...

  • #3

    Jürgen+Kiara+Aaron+Gabi (Montag, 29 Juni 2015 17:19)

    Bin von deiner Tourennachbeschreibung, und natürlich auch von den bestens gemachten Fotos, begeistert und kann in vollster Zufriedenheit bestätigen das wir wieder eine Menge Spaß gehabt haben! Klasse! Bis Bald! ;)

  • #4

    ingrid (Montag, 29 Juni 2015 22:01)

    Uns hat es auch wieder mega spaß gemacht mit euch obwohl wir nur noch das letzte Stückle mitgewandert sind.
    Nun noch was zum "Spinner"-Danke Götz für den Wink gestern mit dem Asthma.Mein komischer Husten am Samstag und Sonntag kann Lt. meinem Arzt durchaus daher kommen.Weitere Untersuchungen folgen.
    Und ich glaube das waren Eichen wo wir Sa gerastet haben.
    Also an alle aufgepasst!!

  • #5

    Cordula (Montag, 29 Juni 2015 22:06)

    *plinggggg* ... und noch ein Gedöns, auf das ein Wanderführer im Vorfeld aufpassen muss.
    Wenn das so weiter geht, ist der Spaßfaktor bald mit der Lupe zu suchen *seufz*

  • #6

    Götz (Dienstag, 30 Juni 2015 06:27)

    Tja, ich wusste schon warum ich mich unter eine Lindenbucheesche gesetzt habe ;-))

    Gruß Götz