27.09.2015 Im Maurener Tal

Asche auf mein Haupt: der Tourbericht ist schon wieder so spät dran ...


Vom Maurener Tal kennen die meisten nur das "Fitzele", das man von der A81 einsehen kann (zwischen Ausfahrt Gärtringen und Ausfahrt Ehningen/Hildrizhausen). Man sollte meinen, solch ein zentral gelegenes Kleinod wäre wochenends dicht bevölkert von erholungsuchenden Städtern ... doch Ingrid, Pierre und Liesel haben eine super-schöne Tour ausgetüftelt, die kaum Radfahrer-Alarm mit sich brachte.


Etliche (Überraschungs-)Neuzugänge waren auch dabei und haben sich offensichtlich gleich hundewohl bei uns gefühlt ...


Los ging's in Ehningen am katholischen Gemeindehaus. Die Gottesdienstbesucher staunten nicht schlecht, was da alles anrollte. Doch da wir in die andere Richtung, nämlich "raus auf's Feld" tendierten, waren sie bald versöhnt mit der "Parkplatzübernahme".


Schon nach wenigen Metern hatte sich der Tross deutlich auseinander gezogen und man sortierte sich, beschnupperte "die Neuen" und ließ Wanderführer-Liesel respektvoll den (nur mäßig geräuschvollen) Vortritt.


Erstaunlich verschwiegene Wege und erfreulich geschützte Freilaufflächen ließen die Herzen der gut gelaunten Hunde- und HundeführerInnenschar höher schlagen.

 

Auch die Neuzugänge zeigten sich auf Anhieb als talentierte "Wanderwölfe". Inklusive Rucksackvesper, interessantem Naturschutzwissen und ausreichend "Stinkebeuteln".

 

Und so beschloss das "Stamm-Rudel" einstimmig:

"Wenn die sich WEITERHIN SOOO benehmen, dürfen die glatt wieder mit!"


Natürlich gehörte auch ein bisschen "Abenteuer" dazu.


Die Wanderwölfe-Herren gaben sich dankenswerterweise wieder einmal sehr ritterlich, allen voran Jürgen (der Fels in der Brandung) und halfen geduldig den furchtsameren Damen über das hinterlistige Hindernis.


Während die freilaufenden Hunde die Gunst der zögerlichen Sekunde gewinnbringend nutzen, auf und davon stoben ... immer der Nase nach, dem benachbarten Güllegraben zu!

Ganz ohne Pilgerpfad kommen wir ja selten davon. Diesmal kamen wir auf den Martinus-Weg,

der uns nach weiträumiger Umrundung des (versteckt bleibenden) Steinbruchs schließlich durch das Naturschutzgebiet Krebsbachaue wieder zurück nach Ehningen führte, wo der griechische Sportheim-Wirt noch ordentlich Sonntagsgeschäft mit uns hatte.

 









Um den Götz zu zitieren ..

(nein, nicht den von Herrn von Goethe,

sondern unseren!):


"Also, an uns liegt's nicht, wenn's den Griechen schlecht geht ..."

27.09.2015



Wo der "Rauhremer Saad" herkommt

Start: Ehningen, Siegfriedstraße (Kath. Gemeindehaus)

WF: Ingrid und Pierre mit Liesel



        | 14 km | 180 hm
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Kommentare: 4
  • #1

    Susi (Dienstag, 06 Oktober 2015 06:29)

    Es war ne ganz tolle Tour. Es ist ja wirklich nicht weit weg und man kennt es nicht und weiß nicht wo man eigentlich ist. Aber egal Pierre und Ingrid und die Liesel wussten es ja! Vielen Dank für den klasse Tag.LG Susi

  • #2

    Götz (Mittwoch, 07 Oktober 2015 06:11)

    Wie oft sind wir auf dem Weg zur Mäule dort vorbei gefahren. Vorbei! Man denkt zwar ja, da könnte man auch mal gehen, aber man muss ja erst mal einkaufen. Und so bleiben solche Gegenden "links" liegen. man kann ja jederzeit wenn man will....und dabei bleibt es dann meistens. Danke Ingrid und Pierre für diese tolle Tour. Jetzt weiß ich auch endlich wieder, dass es sich auch dort lohnt anzuhalten und einfach dort loszulaufen wo man denkt: hier könnten wir auch mal laufen.......

  • #3

    Cordula (Mittwoch, 07 Oktober 2015 07:39)

    Du bringst die Wanderwölfe-Idee auf den zentralen springenden Punkt!
    Danke dir dafür, Götz. - Und NATÜRLICH Danke Ingrid, Pierre und Liesel, dass ihr euch auf dieses Wagnis eingelassen habt. Nur auf Grundlage einer "am grünen Tisch" ausgedachten Touren-Idee.

  • #4

    Jürgen Plus 2 (Mittwoch, 07 Oktober 2015 08:30)

    Auch wir stimmen in die Lobeshümmne mit ein, und zwar völlig zu Recht!
    War wieder ein Super Erlebnis! Danke an Euch und Alle ;)