Erste längere Spaziergänge

Die Nacht war ruhig. Alle Hunde auf ihren Plätzen. "Bambi" kriegt nur schwer Luft, atmet flach und schnell. Nur die Aufregung? Oder doch eine Fettschicht zuviel? Oder hat sie Schmerzen?

 

Wir sind zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit im Rommelstal und gucken uns schonmal den Froschteich am "Pflasterbergle" an, damit die Hunde sich lösen und die erste Spannung abbauen können.

 

Dann - überpünktlich - Auftritt Liesel.

Mit für ihre Verhältnisse außerordentlich wenig Radau nimmt sie den Neuankömmling zur Kenntnis und marschiert dann ihrer Wege. "Bambi" hat verstanden. Sie hält sich am hinteren Ende der Gruppe. Und hält mit!

Das hätten wir der kleinen Knackwurst gar nicht zugetraut: am Schluss waren wir eine Stunde unterwegs, auch mit einer gehörigen Steigung und "Bambi" ist tüchtig mitmarschiert. "Hut ab!"

 

Mittags ruhen wir uns erstmal aus.

Doch je später der Nachmittag wird, desto unruhiger wird die Menschin.

Soooo schönen Sonnenschein kann man doch nicht ungenutzt verstreichen lassen!

Also alle Kötis ins Auto und ab nach Wendelsheim, eine neue Märchensee-Variante ausprobieren.

Nach zwei Stunden und sechs Kilometern sind wir wieder am Auto. "Bambi" ohne nennenswerte Ermüdungszeichen. Der Kopf WILL jedenfalls. Und dem kleinen Körper wird nichts anderes übrig bleiben als schleunigst Muskeln zu entwickeln ...

 

Am Ende des Tages waren wir also insgesamt drei Stunden auf der Piste. Gemächlich zwar, aber immerhin!

Jette und Paul tun sich an ihrer Abendmahlzeit gütlich. Doch Bambi ziert sich noch. Nur aus der Hand nimmt sie ein paar Bröckchen. - Die sie prompt in der Nacht wieder erbricht. War wohl doch zuviel Aufregung heute.

 

 

 

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