24.01.2016 - Wanderung auf die Härten

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bläsibad
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bläsibad

Die erste Programm-Tour 2016 führt uns auf die Härten, eine bisher von uns völlig zu Unrecht vernachlässigte Wandergegend.

 

Unter dem Motto

"O Bläsibad, was ist aus dir geworden"

 

wandern wir von Wankheim Richtung Bläsiberg hinunter zum (ehemaligen) Bläsibad und durch das Ehrenbachtal wieder zurück. Etwa auf halber Strecke gibt es einen einladenden Rastplatz mit Unterstand, so dass wir für alle Wetter-Eventualitäten ausgestattet sind.

Das Bläsibad hat eine wechselhafte Geschichte. Zeitweise gehörte es zu den Besitzungen des Klosters Zwiefalten, im ausgehenden 18. Jahrhundert den Herren von Leutrum/von Tessin, deren Schloss Kilchberg wir bereits 2014 besichtigen konnten. Die Mineralquelle wurde u.a. bei rheumatischen Beschwerden und zur Wundheilung genutzt. Auch bei Krätze soll das Wasser geholfen haben.

 

Seinen Namen trägt das Bläsibad zu Ehren des Heiligen Blasius, dem die dortige Kapelle geweiht ist. Dieser galt als Arzt der Tiere. Nicht nur deshalb ist das Bläsibad für uns Wanderwölfe ein lohnendes Sonntagsziel.

Das Anwesen ist heute in Privatbesitz und kann leider nicht besichtigt werden. Von außen staunen ist aber erlaubt ==:o))

 

Noch vor der Mittagsrast führt unser Weg über eine unbefestigte sumpfige Wiese. Wenn es nicht vorher noch "Stein und Bein" friert, empfiehlt die Wanderführerin knöchelhohes, wasserresistentes Schuhwerk UND saubere Wechselschuhe für die Wirtshauseinkehr !!!


24.01.2016

Tagestour

O Bläsibad, was ist aus dir geworden?

 

2. Treffpunkt/Start: Kusterdingen-Mähringen,

Parkplatz HINTER der Härtenschule (Navi: Wankheimer Str. 10)

| 11 km | 150 hm         → Karte     anmelden

 

WF: Cordula mit Jette und Paul

 

Einkehr ab ca. 14:30 Uhr

Bauernhofcafé "Im Höfle", Tübinger Straße 14, 72127 Kusterdingen



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Kommentare: 3
  • #1

    Cordula (Freitag, 15 Januar 2016 08:38)


    Das heutige Wetter (Minusgrade, Schnee) kann man ja sehen wie man will.
    Eure Wanderführerin freut sich jedenfalls ein Loch in den Socken, dass der Boden jetzt doch noch durchfriert, so dass wir voraussichtlich ohne Schlammpackung die sumpfige Wiese passieren können.

    Trotzdem bleibt es bei "Parole Wechselschuhe" ... wir wollen ja in den Wirtshäusern auch mal wiederkommen dürfen ==:o))

    Fröhliches Schneeschippen wünscht
    Cordula

  • #2

    Götz (Freitag, 22 Januar 2016 08:13)

    Da am Samstag und Sonntag ja Tauwetter einsetzen soll wird das mit der Wiese sicher lustig ;-))
    Vermutlich werden Archäologen unsere Überbleibsel in 200 Jahren aus dem Sumpf graben und sich wundern warum sich in der damaligen Zeit noch Menschen mit ihren Hunden auf Nahrungssuche begeben haben. Fraglich auch warum ohne jeglichen Schusswaffen!? Rätsel über Rätsel. Vielleicht sollten wir einen "Beipackzettel" mitnehmen. So wie er auf den Voyagersonde vorhanden ist. ;-)))

  • #3

    Cordula (Freitag, 22 Januar 2016 09:44)

    *hi*hI* Archäologen ... in der Nähe von Tübingen gar nicht so abwegig.

    Wegen dem "Tauwetter" bin ich ganz entspannt: der Boden ist wunschgemäß gut durchgefroren und nachts sind die Temperaturen auch eher unter Null als (deutlich) darüber. Zumindest bis Sonntag.

    WENN wir "versumpfen", dann sicherlich nicht im Gelände, sondern eher bei der Einkehr.
    Und auch für diesen Fall ist ein "Beipackzettel" sicherlich eine gute Idee ==:o))